Fast-Food-Tipps von einem Einheimischen

Wenn du dort essen möchtest, wo auch die Moskauer hingehen, meide die offensichtlichen Lokale in den belebtesten Touristengegenden. Fahr lieber in Viertel wie Sokolniki oder Lefortovo, wo kleine Imbissstände hervorragende Shawarma und frische Pirozhki zu günstigen Preisen anbieten.

Und unterschätze nicht die Kioske aus der Sowjetzeit, die es noch überall in der Stadt gibt: Dort bekommst du oft gute Lagman-Nudeln oder Biersnacks, die auf typischen Speisekarten nicht zu finden sind. Ein lokaler Favorit ist die „Stolovaya Nr. 57“ nahe Kitay-Gorod, wo du schnell eine Portion Pelmeni bekommst. Nur so als Tipp: Wenn es schnell gehen muss und ich eine sättigende Mahlzeit brauche, mache ich dort meistens Halt.

Häufig gestellte Fragen

Das fragen Leute häufig über Fast Food in Moskau.

Auf jeden Fall, auch wenn du vielleicht ein bisschen suchen musst. In Lokalen wie Teremok gibt es oft Blini mit Pilz- oder Käsefüllung, und viele Kebab-Imbisse bieten gegrilltes Gemüse oder Salate an. Frag einfach nach – das Personal hilft dir meistens gern, wenn du sagst: „ya vegetarian“.
Meistens ja, besonders an belebten Orten wie U-Bahn-Stationen oder Märkten. Wenn viel los ist und Einheimische Schlange stehen, ist das ein gutes Zeichen. Meide spätabends aber lieber fragwürdige Stände und alles, was aussieht, als würde es schon zu lange herumstehen.
Probier es in der Nähe von Chistye Prudy oder in den studentisch geprägten Vierteln rund um die MGU. Kleine Kioske mit viel frischem Salat und gut gewürztem Fleisch machen den Unterschied. Mein Favorit? Ein winziger Laden nahe der Mayakovskaya, wo sie die Shawarma genau richtig einrollen.
Viele Fast-Food-Läden, besonders im Zentrum von Moskau, haben bis Mitternacht oder am Wochenende sogar noch länger geöffnet. Rund um die Tverskaya oder Kitay-Gorod findest du einige, die rund um die Uhr geöffnet sind – perfekt, wenn du nach einer langen Nacht noch Hunger bekommst.
Probier unbedingt Pelmeni in einer Stolovaya (einer Art Kantine) oder hol dir Pirozhki mit Kohl- oder Fleischfüllung. Sie sind so verbreitet und günstig, dass sie sich wie Fast Food anfühlen, schmecken aber ganz anders als alles, was du von westlichen Ketten kennst.
Kartenzahlung wird inzwischen vielerorts akzeptiert, besonders in Ketten und an Kiosken bei U-Bahn-Stationen. Ein bisschen Bargeld dabeizuhaben, schadet aber nicht: Kleine Straßenstände nehmen manchmal nur Rubel.

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