Ein paar ehrliche Worte zu den Nächten in Moskau

Wenn du das Gefühl haben willst, wirklich Teil der Stadt zu sein, bleib nicht nur bei Markenclubs oder touristisch überlaufenen Straßen. Ich sage Freunden immer, sie sollen den Abend in einer kleinen Bar in Chistye Prudy oder Baumanka starten. Die Atmosphäre dort ist ehrlicher und es ist ein großartiger Ort, um mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Denk auch daran, die Metro ist am besten zum frühen Abend, aber nach Mitternacht bist du auf Taxis angewiesen. Ach, und wenn du in einem Spätcafé bist, schnapp dir Shashlik oder Pelmeni – das ist hier der inoffizielle Mitternachtssnack.

Einer meiner Lieblingsorte ist die kleine Bar „Strelka“ am Fluss; dort gibt’s eine entspannte Crowd und überraschend gute Cocktails, dazu bist du nur wenige Schritte von einem abendlichen Flussspaziergang entfernt, falls du Lust hast. Glaub mir, Moskaus Nachtleben versteckt einige Überraschungen, wenn man mal von den Hauptstraßen abweicht.

Häufig gestellte Fragen

Hast du Fragen zu den Nächten in Moskau? Hier ist, was ich am häufigsten höre.

Ehrlich gesagt, ja, aber sei wie in jeder Großstadt vorsichtig. Bleib in gut beleuchteten und beliebten Gegenden wie der Tverskaja oder den Patriarchenteichen. Meide dubiose Gassen und prahle nicht mit Wertgegenständen. Kriminalität ist selten, aber besser auf Nummer sicher gehen, besonders wenn du neu in der Stadt bist.
Die meisten großen Clubs in Moskau haben einen Dresscode, meist smart casual oder etwas schicker. Du siehst Leute in schicken Stiefeln, ordentlichen Hemden, und sportliche Kleidung bringt dich oft nicht rein. Es lohnt sich, die Social-Media-Seiten der Clubs zu checken oder vorher anzurufen – manche sind streng, andere etwas lockerer.
Taxis und Fahrdienste wie Yandex oder Gett sind zuverlässig und ziemlich günstig im Vergleich zu westlichen Städten. Die Metro schließt gegen 1 Uhr nachts, also keine Option spät in der Nacht. Sei auch sehr genau mit deiner Adresse beim Taxi-Bestellen – manche Fahrer sprechen nicht gut Englisch.
Ja, ein paar Orte sind bis 6 oder 7 Uhr morgens offen, meist Clubs rund um Krasny Oktyabr und Kitai-Gorod. Die meisten Bars schließen jedoch viel früher, gegen 2 oder 3 Uhr. Die sogenannten All-Nighters sind oft eher underground oder elektronisch, also wenn du diese Stimmung suchst, lohnt es sich, die speziellen Orte dafür ausfindig zu machen.
Offiziell nein. Öffentliches Trinken ist verboten. Aber im Sommer, in Parks wie Gorky oder entlang der Flussufer sieht man Leute, die unauffällig ein Bier genießen. Sei einfach nicht zu offensichtlich, sonst könnten dich die Polizisten anhalten.
Kommt ein bisschen auf die Gruppe an, aber viele gehen in die Bars und Clubs rund um die Patriarchenteiche oder die Arbat. Ein weiterer Favorit ist die Dachbar im O2 Lounge – tolle Aussicht und entspannte Atmosphäre. Die Einheimischen mögen auch kleine Craft-Bier-Pubs, versteckt in den Nebenstraßen von Taganka.

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